Paartherapie und Eheberatung in Oldenburg: Qualifizierte Kurzzeittherapie in schwierigen Lebenslagen

Paartherapie und Eheberatung

Liebeskummer in Oldenburg

Liebeskummer ist so alt wie die Menschheit selbst.

Fast jeder Mensch ist zumindest einmal in seinem Leben von Liebeskummer betroffen und weiß, welche psychischen, aber auch physischen Symptome damit einhergehen können.

 

Liebeskummer ist an sich ein völlig normaler und natürlicher Ablösungsvorgang und gewöhnlich als harmlos zu bezeichnen.
Aber es gibt auch so schwere Formen, dass eine psychiatrische Behandlung unabdingbar werden kann, um z.B. einen Selbstmord zu verhindern.



Aber auch dann, wenn es nicht um Selbstmordabsichten oder ähnliche schwerwiegende Symptome des Liebeskummers geht, ist eine psychotherapeutische Begleitung oftmals sehr sinnvoll.

Bereits wenige Sitzungen können bei Liebeskummer sehr wirkungsvoll sein und für eine spürbare Entlastung sorgen.

So wird die Sehnsucht nach der oder dem „Ex“ abgemildert und nach und nach in einen gesunden Ablösungsvorgang überführt.

Es werden Perspektiven sichtbar, die vorher völlig ausgeblendet wurden, weil die Fixierung auf den Partner zu stark war.

Liebeskummer kann aber nicht nur erwachsene Partner, sondern auch Kinder betreffen, die sich von Ihren Bezugspersonen abgelehnt fühlen.

Das rationale Handeln tritt bei Liebeskummer regelmäßig in den Hintergrund und führt für Aussenstehende manchmal zu kuriosen Handlungen, die sogar im Stalking enden können.

Mit etwas Abstand kann man als Betroffener häufig darüber lachen, was einem im akuten Zustand des Liebeskummers jedoch nicht viel hilft.

Es entstehen Phasen, die bestimmten "Gesetzmäßigkeiten" folgen:

  • die Protestphase
  • die Wutphase
  • die depressive Phase
  • die Loslassphase

 

Diese Phasen ähneln denen der Trauerarbeit, nach dem tödlichen Verlust eines Menschen. Sie verlaufen, abhängig vom Menschen und seiner psychischen und charakterlichen Konstitution unterschiedlich lange.

Unterschiede lassen sich auch geschlechtsspezifisch ausmachen:

Frauen brauchen in der Regel länger für die oben beschriebenen Phasen als ein Mann. So kann der Liebeskummer Monate, wenn nicht sogar Jahre in Anspruch nehmen. Verkürzt wird diese Leidenszeit, wenn ein neuer Partner ins Leben tritt und die Prioritäten und Sichtweisen sich verschieben.

 

Beispielhafte Symptome für den Liebeskummer:

  • Depressionen mit der Neigung sich selbst zu Bemitleiden
  • körperliche Beschwerden, wie Bauchschmerzen, Übelkeit, etc.
  • Ängste
  • Abnahme der Sozialkontakte
  • Änderung der Essgewohnheiten (von ganz wenig bis ganz viel)
  • Aggressionen
  • Suizidgedanken
  • Flucht in Drogen oder Alkohol
  • und viele mehr

 

Die Behandlung:

Normalerweise wird der Liebeskummer von selbst überwunden, auch wenn dieser unter Umständen sehr lange dauern kann.

Wenn die oben beschriebenen Symptomatiken aber zu stärkeren Beeinträchtigungen führen, ist es sinnvoll eine therapeutische Begleitung in Anspruch zu nehmen.
Das hat nichts mit Schwäche, sondern mit Stärke zutun. Eine Entlastung in Anspruch zu nehmen ist intelligent und angemessen; auch dann wenn man nicht im klassischen Sinne psychisch krank ist, sondern sich „nur“ in einer schwierigen Lebensphase befindet.

In der Therapie werden Verhaltensmöglichkeiten besprochen und vorgeschlagen,  die zur Entlastung der niedergedrückten Situation führen.

Verhaltensmöglichkeiten, die der Betroffene kaum selbst erkennen kann, weil seine Sicht auf die realen Möglichkeiten mitunter stark eingeschränkt ist.

Wenn Sie weitere Fragen zur Begleitung bei Liebeskummer haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.


Meine Praxis für Psychotherapie in Oldenburg ist leicht aus Richtung Bremen und Cloppenburg zu erreichen.

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Praxisgemeinschaft Reemts & Menke

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